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Pinot's Bruder

Ein autochthones österreichisches Sortenkleinod mit nur circa 800 Hektar Anbaufläche, die sich vorwiegend auf die Thermenregion und das Burgenland verteilt. Ihre Verbreitung verdankt die Rebe dem Stift Klosterneuburg, das 1860 in seinen Weingärten die ersten Auspflanzungen durchführte.

St. Laurent gilt als österreichische Spezialität, obwohl Deutschland mit über 600 Hektar (2007) flächenmäßig nicht so weit zurück liegt. Dennoch haben bislang nur in Österreich die Weine aus der früher vernachlässigten Sorte einen vielbeachteten qualitativen Höhenflug hingelegt. Es verwundert also nicht, dass die Anbaufläche in Österreich seit einigen Jahren wieder zunimmt. In ihrem Charakter sind sie der Pinot noir durchaus ähnlich, Waldbeeren und Schwarzkirschen sind die prägenden Aromanoten.

Mitte des 19. Jahrhunderts brachte ein deutscher Apotheker, Johann Philipp Bronner, der sich als Weinbaupionier einen Namen machte, die Sorte aus Frankreich nach Deutschland. Der Name St. Laurent leitet sich vom Feiertag des Hl. Laurentius ab, 10. August, weshalb sich in früheren Zeiten auch die Synonymbezeichnung Laurenzitraube einbürgerte.

Die Burgunderfamiie beginnt entwicklungsgeschichtlich wahrscheinlich mit der Sorte Pinot Meunier und in direkter „Erbfolge“ dem Blauen Spätburgunder alias Pinot noir als Mutter, denn der Charakter des Weines wird gerne als eher feminin beschrieben. Durch natürliche Mutation hat sich im Laufe von Jahrhunderten eine Weißweinsorte entwickelt, die wir heute Pinot gris oder Grauburgunder nennen. Die Beerenfarbe ist im Reifezustand rötlich-grau. Wieder vergingen die Jahrhunderte und eine weitere Rebsorte, Weißburgunder oder Pinot blanc, entstand. Weil in der Natur nicht alles so glatt läuft, gibt es zahllose Spielarten, darunter Chardonnay und eben St. Laurent, der etwas dickhäutiger ist, etwas weniger sensibel vielleicht, maskuliner eben.

Gute Weine sollten farb- und tanninreicher sein als Pinot noir’s. Eine mehrjährige Flaschenreife ist auf jeden Fall von Vorteil, wobei das Potenzial auch über zehn Jahre hinausgehen kann. Der Wein ist sehr von seinem Terroir bestimmt und im Burgenland jedenfalls anders, vielleicht samtiger, als in der Thermenregion, die sehr stramme, kraftvolle und langlebige Weine hervorbringt.

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